Häufig gestellte Fragen zur Schlafberatung
Da für jede Familie ein komplett individueller Fahrplan erstellt wird, lässt sich das im Vorfeld nicht genau sagen. Erfahrungsgemäß brauchen die meisten Familien vom ersten Gespräch bis zur Erreichung ihres Ziels ca. 4-6 Wochen
Nein, wir können Väter auch in Abwesenheit bei unseren Gesprächen wunderbar mit einbeziehen.
Ja, dein Kind wird vermutlich auch mal weinen – und das ist ganz natürlich. Es ist wichtig zu verstehen, dass Weinen ein normaler Ausdruck von Veränderung und Anpassung ist, vor allem bei etwas so Grundlegendem wie Schlaf. Dein Kind hat nicht nach dieser Veränderung gefragt und zeigt mit seinen Tränen, dass es Unterstützung und Begleitung braucht.
Aber du wirst in jeder Phase für dein Kind da sein, es halten, beruhigen und ihm zeigen, dass es mit diesen neuen Erfahrungen nicht allein ist. Gemeinsam werdet ihr durch diesen Prozess gehen – mit dir als liebevolle, zugewandte Begleitung, die stets Trost und Geborgenheit schenkt.
Meine Beratung folgt keinem starren Schlaftraining und keinem festen Konzept, das auf jede Familie gleichermaßen angewendet wird.
Stattdessen schauen wir gemeinsam, welche Veränderungen zu eurem Kind, euren Bedürfnissen und eurem Familienalltag passen. Die Ziele werden dabei immer von euch bestimmt. Ich mache keine Vorgaben dazu, wo, wie oder mit wem ein Kind schlafen sollte.
Grundlage meiner Arbeit sind aktuelle Erkenntnisse aus der Schlafbiologie, meine Erfahrung aus der Begleitung von über 300 Familien sowie meine Weiterbildung zur systemischen Therapeutin und Familientherapeutin. Dadurch betrachte ich nicht nur den Schlaf des Kindes, sondern immer auch die Bedürfnisse, Ressourcen und Herausforderungen der gesamten Familie.
Von Methoden wie Ferbern oder Schreienlassen distanziere ich mich klar.
Gemeinsam entwickeln wir individuelle, alltagstaugliche Lösungswege, die sowohl die Bedürfnisse des Kindes als auch die der Eltern berücksichtigen.
Jede Familie startet an einem anderen Punkt, deshalb lässt sich diese Frage nicht pauschal beantworten.
Nach meiner Erfahrung zeigen sich erste positive Veränderungen oft bereits in der ersten Woche. Spätestens nach zwei bis drei Wochen berichten viele Eltern von deutlich mehr Ruhe, Klarheit und spürbaren Verbesserungen rund um das Thema Schlaf.
Wichtig ist mir dabei: Es geht nicht darum, möglichst schnell ein bestimmtes Ziel zu erreichen, sondern Veränderungen zu entwickeln, die zu eurem Kind und eurer Familie passen und sich langfristig gut anfühlen.
„Geht nicht, gibt’s nicht!“ Falls wir euer Ziel nicht direkt erreichen, heißt das einfach, dass wir den optimalen Weg für eure Familie noch nicht gefunden haben. Meine Aufgabe ist es, genau das mit euch gemeinsam zu erarbeiten – wir passen den Ansatz an, bis wir eine Lösung finden, die wirklich gut für euch passt.
Meine Beratung stößt dann an seine Grenzen, wenn medizinische Ursachen für die Schlafprobleme verantwortlich sind – zum Beispiel eine Lebensmittelunverträglichkeit, die auch nachts Bauchschmerzen verursacht.
Doch Gedanken wie „Vielleicht ist mein Kind einfach so“ sind kein Grund, den Mut zu verlieren. Ich bin überzeugt, dass jedes Kind eine entspannte Schlafroutine entwickeln kann – und ich begleite euch, bis wir genau diesen Weg finden.
Nein. Das Stillen am Tag bleibt selbstverständlich völlig unberührt.
Auch nachts entscheidest du, was sich für dich und dein Kind richtig anfühlt. Weder das Abstillen noch die Reduktion nächtlicher Stillmahlzeiten sind Voraussetzungen für eine erfolgreiche Schlafberatung.
Wenn du dir Veränderungen beim Einschlafstillen, nächtlichen Stillen oder Dauernuckeln wünschst, können wir gemeinsam besprechen, welche Möglichkeiten es gibt und wie diese sanft und altersgerecht umgesetzt werden können – ganz ohne Druck und ohne „Alles oder Nichts“.
Die Ziele werden dabei immer von dir bestimmt.